Thinkpad Stack Review

Vor einiger Zeit angekündigt, jetzt ist es wo weit, das Review für den Thinkpad Stack steht an 😉

Lenovo hat ein neues Gadget im Zubehör Regal, den Thinkpad Stack. Dabei handelt es sich um ein modulares System aus verschiedenen Komponenten die (fast) beliebig miteinander kombiniert werden können.

Die Zielgruppe besteht sicherlich eher aus Leuten die viel Unterwegs sind und mit mehreren Geräten (Notebook, Tablet, Smartphone) und in Kooperation mit anderen arbeiten. Denn die zentrale Komponente stellt für die meisten sicherlich der WLAN Router dar (dazu später mehr).

Die verschiedenen Module

  • 10Ah Akku Modul
  • 1Tb HDD mit USB 3.0
  • WLAN Router
  • Bluetooth Lautsprecher

Aufbau, Haptik und Footprint

Die einzelnen Module sind allesamt an der Unterseite mit Gummifüßen ausgestattet und weisen die dazu passenden Vertiefungen an der Oberseite auf. Die elektrische Verbindung zwischen den einzelnen Modulen besteht aus einer Verpolungssicheren Anordnung von 12 Pogo Pins an der Oberseite und den entsprechenden Kontakten auf der Unterseite. Für den Zusammenhalt der Module untereinander sind Magnete zuständig, welche ihren Zweck sehr gut erfüllen, man kann problemlos den kompletten Stack am obersten Modul anheben ohne dass er sich löst.  Das abnehmen eines Moduls gestaltet sich weitestgehend problemlos, das aufsetzen ebenfalls.

Die Grundfläche des Thinkpad Stack entspricht im wesentlichen dem einer externen 2,5″ Festplatte, er ist im Vergleich dazu aber ein wenig in die Länge gezogen, der Stack weißt mit allen Modulen eine Höhe von knapp 80mm auf. Wer den kompletten Stack mit Netzteil und Kabelsatz mit sich führen will sollte sich bewusst sein dass er damit auf knapp ein Kilogramm zusätzliches Reisegepäck kommt!

Die Haptik der einzelnen Module lässt keine Wünsche offen, eine angenehm weiche anthrazit gummierte Oberfläche sorgt dafür dass die doch recht schweren Module angenehm in der Hand liegen. Auch als Stack zusammen liegen diese als solider Block in der Hand, es ist keinerlei Spiel zwischen den Modulen gegeben.

Akku Modul und Ladegerät

Das Akkumodul beinhaltet einen 10Ah Li-Ion Akku mit dem man den gesamten Stack mit Strom versorgen kann. Darüber hinaus bietet er die Möglichkeit über zwei USB Buchsen andere Geräte mit Strom zu versorgen (z.B. ein Handy zu laden). Hierfür stehen laut Label bis zu 2A zur Verfügung. Das Modul selbst wird über ein microUSB Kabel aufgeladen und genehmigt sich dabei die kompletten 2A die das mitgelieferte USB Ladegerät zur Verfügung stellt.

Intern bietet das Modul über die Pogo Pins bis zu 4A bei 5V an, leider nicht genug um gleichzeitig den WLAN Router, die Festplatte und den Lautsprecher zu betreiben (insgesamt 5A).

Das Akku Modul verfügt an der Vorderseite über eine Anzeige aus 4 LEDs die bei Druck auf die runde Taste an der Vorderseite über den Ladezustand des Akkumoduls informieren. Zusätzlich gibt es ein Batteriesymbol, welches grün aufleuchtet sobald ein an das Akkumodul angeschlossenes Gerät eingeschaltet ist.

Beim Netzteil handelt es sich um ein einfaches 5V 2A USB Steckernetzteil mit Eurostecker.

Gewichte der einzelnen Module:

Akku 250gr
BT Lautsprecher 250gr
Festplatte 210gr
WLAN Router 140gr
Zubehör mit Tasche 200gr

Festplattenmodul

Bei dem Festplattenmodul handelt es sich um eine externe 2,5″ Festplatte mit USB 3.0 Anschluss. Die Geschwindigkeit der verbauten 1Tb Platte kann sich durchaus sehen lassen:

Benchmark an meinem Thinkpad T530

Das alleine macht das Festplattenmodul aber noch nicht interessant, die eigentliche Besonderheit offenbart sich erst in Kombination mit dem Router des Thinkpad Stack, denn über das Netzwerk kann man auch auf die Festplatte zugreifen, dazu aber später beim WLAN Modul mehr…

Lautsprecher Modul

Beim Lautsprecher Modul handelt es sich nicht nur um einen einfachen BT Lautsprecher, denn er beinhaltet ebenfalls ein Mikrofon welches z.B. für eine Telefonkonferenz genutzt werden kann und Bedientasten für verbundene Geräte (z.B. ein Android Gerät).

Das Lautsprechermodul verfügt über einen eigenen, eingebauten Akku, welcher alleine eine Laufzeit von ca. 8h ermöglichen soll. Der eingebaute Akku kann sowohl über die Pogopins vom Akkumodul geladen werden, als auch direkt über ein microUSB Kabel.

Eingeschaltet wird das Modul indem man die runde Taste an der Vorderseite kurz gedrückt hält, das einschalten wird quittiert mit einem kurzen Ton. Hält man die Taste anschließend etwas länger gedrückt hört man wieder einen kurzen Ton und das Modul ist über BT zum Pairing bereit. Ausgeschaltet wird das Modul durch kurzes drücken der runden Taste, was ebenfalls durch einen deutlich hörbaren Ton quittiert wird.

Verbindet man das Lautsprecher Modul über BT mit einem PC wird dieses unter Windows 10 problemlos sowohl als Wiedergabe- als auch als Aufnahmegerät erkannt.

Am Modul selbst gibt es zwar eine Taste um das Mikrofon stumm zu schalten, dies funktionier allerdings zumindest bei meinem Testaufbau unter Windows 10 nicht. Dort muss man entweder über die Hardwaretaste des Thinkpad T530 oder aber über die Software das Mikrofon stumm schalten.

Beim Pairing mit einem Android Gerät (getestet mit meinem Nexus 4 und Android 5.1.1) wird das Lautsprecher Modul auch sofort erkannt und auch die Play/Pause Taste an der Vorderseite funktioniert einwandfrei (z.B. mit der Youtube App).

Die ebenfalls an der Vorderseite angebrachten Lautstärketasten funktionieren sowohl unter Windows, als auch unter Android unabhängig von der Lautstärkeregelung des Zuspielers.

 

WLAN Modul

Features

  • 2,4Ghz und 5Ghz WLAN nach a/b/g/n/ac Standard
  • Internetzugang über RJ45 Kabel
  • Internetzugriff über externen UMTS Stick
  • Netzwerkzugriff auf angeschlossene Thinkpad Stack Festplatten
  • Netzwerkzugriff auf angeschlossene USB Speichermedien

Einrichtung

Die Einrichtung erfolgt am einfachsten über den Thinkpad Stack Assistant die auf der Lenovo Website zum Download angeboten wird. Da die Software einen Schritt für Schritt durch die Enrichtung führt gehe ich hier nicht weiter darauf ein. Die Einrichtung hat nur wenige Minuten gedauert und beinhaltet einen Neustart des Routers um WLAN Schlüssel und Kennwörter zu übernehmen.

Anschließend startet die App und man kann Einstellungen zu den verschiedenen Modulen vornehmen und auf die Dateien die auf der Festplatte abgelegt sind zugreifen.

Netzwerkzugriff

Lenovo bietet mit dem Thinkpad Stack Assistant eine dedizierte Windows Anwendung an mit der man nicht nur die Einstellungen des Thinkpad Stack verwalten, sondern auch Dateien transferieren kann.

Diese Software ist allerdings bei einem bereits eingerichteten Router nicht zwingend erforderlich um auf den Netzwerkspeicher zugreifen zu können, da dieser unter Windows als „LENOVO-STACK“ im Netzwerkdialog des Explorers auftaucht. Dort werden die unterschiedlichen angebundenen Laufwerke als Ordnern zur Verfügung gestellt.

Zum testen habe ich einige Dateien hin und her verschoben, sowie ein 5Gb großes FullHD Video gestreamt (ca. 18-20Mb/s), dies war relativ problemlos möglich, es kam lediglich einmal zu einem kleinen Ruckler.

Was man tunlichst vermeiden sollte ist das USB Kabel in die Festplatte zu stecken während der Router an ist. Man hat dann zwar am Rechner über USB Zugriff auf die Festplatte, aber dabei verliert der Router den Zugriff auf die Festplatte. Vermutlich teilen sich beide die selbe USB Schnittstelle, welche einmal an den Pogo Pins und einmal an der USB 3.0 Buchse anliegt. Priorität hat auf jeden Fall die nach außen geführte microUSB 3.0 Schnittstelle an der Festplatte.

Der Thinkpad Stack Assistant ist nicht nur verfügbar für Windows, sondern auch für iOS und Android.

Auch unter Android ist der Zugriff auf Dateien die im Netzwerk zur Verfügung gestellt werden problemlos möglich, das Zusammenspiel mit den Microsoft Office Apps ist erstaunlich problemlos. Eine auf der Festplatte abgelegte Word Datei lässt sich mit wenigen Schritten öffnen!

Konfiguration

Zur genauen Konfiguration ist ein Webinterface vorhanden, welches man durch Aufruf von http://stack.lenovo öffnen kann. Dort sind zusätzlich die Download Links für den Stack Assistant hinterlegt und man kann sich für die Router Konfiguration einloggen.

Einmal eingeloggt kann man weitere Betriebsmodi auswählen, Gateway (Standardeinstellung), Bridge und Wireless ISP.

Des weiteren sind detaillierte Einstellungen zu WLAN, Firewall usw. vorhanden.

Leider fehlt der Link zum Webinterface in der Desktop Anwendung für Windows, in der Android Version ist er vorhanden.

Wie man den Internetzugriff per UMTS einrichtet ist mir ehrlich gesagt noch ein Rätsel, mein ZTE MF100 Stick von der Telekom wurde an der USB Schnittstelle des Routers nicht erkannt und entsprechende Einstellungen dazu konnte ich im Webinterface des Routers auf den Ersten Blick auch nicht finden. Daher schätze ich dass dieses Feature wohl mit einem Firmware Update noch nachgerüstet wird.

Fazit

Da die Verfügbarkeit des Thinkpad Stack hier in Deutschland noch nicht so groß ist und die Preise daher noch astronomisch hoch sind (ca. 480€ auf Amazon Deutschland) kann ich über das Preis/Leistungsverhältnis noch nicht viel sagen.

Die Hardware selbst jedoch erweckt bei mir einen positiven Eindruck, die Netzwerkperformance ist solide, auch wenn man naturgemäß keine richige NAS Performance erwarten kann. Das Gehäuse fühlt sich gut an, die Module halten gut zusammen und die Verarbeitung ist gut.

Die Akkulaufzeit von WLAN Router und Festplatte sind bei konstantem Video Streaming leider nicht so berauschend. Nach ca. 4 h hat mich das Gerät im Stich gelassen weil der Akku leer war.

Sollte es bei dem Preis von 480€ bleiben ist das Preis/Leistungs-Verhältnis zwar durchaus solide, wenn man die einzelnen Komponenten betrachtet. Ob man allerdings bereit ist knapp 500€ für ein solches Gerät auszugeben muss man wohl jeder für sich selbst entscheiden.

Thinkpad Portreplicator II

kompatibel zu folgenden Thinkpads:
– A20m, A20p, A21m, A21p, A22e, A22m, A22p
– A30, A30p, A31, A31p
– R30, R31, R32
– R40
– R50, R50p, R51, R52
T20, T21, T22, T23
– T30
T40, T40p, T41, T41p, T42, T42p, T43, T43p
– X20, X21, X22, X23, X24
X30, X31, X32

folgende Anschlüsse sind vorhanden:
– Ethernet
– Modem
– USB
– DVI
– VGA
– Seriell
– Parallel
– PS/2 Keyboard
– PS/2 Maus
– externes Diskettenlaufwerk
– Audio line-in und line-out

Fotos:

HDD Caddy für Serial Ultrabay  

Vor kurzem habe ich mich umgesehen nach einem günstigen Ultrabay HDD Caddy fürs T500. Dabei bin ich auf folgenden Ebay Händler gestoßen: Link
Falls der Link irgendwann nicht mehr gehen sollte: Der Händler heißt tinxi-shop und der Shop heißt kurioserweise tinxi-service.

„Für 13€ kann man nicht viel falsch machen zumal der Händler in Deutschland sitzt und man das Teil einfach zurück schicken kann wenn es nichts taugt.“ Dachte ich und hab es einfach ausprobiert:

Kompatibilität
Alles was eine SATA Ultrabay hat sollte passen, sprich:
T400(s),T410(s),T420s,T500,T510,W500,W700(ds),X200/201(s,t) Ultrabase, X220(i,t) Ultrabase

In den Books mit Ultrabay enhanced hats halt ein oder 2mm Spalt, sollte trotzdem funktionieren:
T420,T520,R500,R400,W510,W520,W701(ds)

Lieferumfang:
– HDD Caddy für Ultrabay mit SATA und SATA HDDs
– 4 Schrauben

Ausgepackt und fertig zusammengebaut schaut das ganze dann so aus:

Haptik und Konstruktion:
Sehr solide, stabiles Metall, hochwertiger Kunststoff. Vom Aufbau her 1:1 wie der Original Caddy von Lenovo.
Die Verarbeitung ist meiner Meinung nach sogar besser, es gibt keine einzige scharfe Kante, die HDD flutscht ohne Probleme hinein und sitzt sicher sobald man sie verriegelt. Sie wird von den vier mitgelieferten Schrauben zuverlässig unten gehalten und die Verriegelung verhindert dass die HDD nach hinten aus der Halterung herausrutschen kann. Alles in allem Vorbildlich und genauso wie beim Original nur besser verarbeitet.

Einbauanleitung:
In dem Caddy sitzen vier Kunststoffnasen passend zu den Schraubenlöchern.
So setzt man die HDD ein:

Und wenn man sie dann nach vorne schiebt rastet sie ein dass sie nicht mehr nach oben weg kann:

Dann einfach noch vorne die Verriegelung runter klappen und die HDD kann weder nach oben, noch nach hinten wieder raus:

Das ganze dient im wesentlichen dazu dass nicht alleine der SATA Port die Last tragen muss wenn man den Caddy mal umdreht. Sonst könnte die HDD ohne die Schrauben ja nach oben raus aus dem Caddy und den SATA Port an HDD oder am Caddy beschädigen.

Nun zur Funktion:
Reinstecken -> läuft
Bisher keine Probleme. Man kann auch einwandfrei davon booten, was will man mehr?
Das einzige was ein wenig nachteilig auffällt (was aber bei allen HDD Caddys unvermeidbar ist aufgrund der Bauweise) ist die mangelnde Entkopplung. Die von mir verbaute 7200rpm HDD ist durchaus stärker zu spüren als wenn sie im entkoppelten internen Slot des T500 sitzt. Kann man nix machen, ist leider bauartbedingt, stört aber auch kaum.
Die HDD lässt sich unter Windows 7 ganz normal als Wechsellaufwerk auswerfen (wenn man nicht grade davon gebootet hat). Anschließend einfach herausziehen. Leider wird beim Auswurfvorgang die HDD nicht abgeschaltet, so dass diese erst aufhört zu drehen wenn man den Caddy herauszieht. Das ist aber auch beim Original Lenovo Caddy der Fall und scheint sich nicht anders lösen zu lassen.

Der Caddy passt perfekt in die Ultrabay des T500, besser sogar als der mitgelieferte DVD Brenner.

Auswerfen funktioniert absolut tadellos und man braucht lange nicht so viel Kraft wie beim DVD Brenner (da habe ich gelegentlich sogar ein wenig Angst den dünnen Hebel abzureissen).

Passform von außen ist wunderbar, ebenfalls mindestens so gut wie der Lenovo DVD Brenner:

Fazit:
13€ ! Wow dafür bekommt einiges, warum nur verlangt Lenovo für seinen Caddy 50-60€ ?
Man kann hier beruhigt zugreifen, den Händler kann ich ebenfalls wärmstens empfehlen, der Versand war zügig und gut Verpackt in einem Luftpolsterumschlag.

Bei dem Händler lohnt es sich sowieso mal reinzuschauen, der hat auch einige andere interessante Teile.

Thinkpad USB 2.0 Portreplikator mit digitalem Video Ausgang

Da ich kürzlich Gelegenheit hatte einen USB Portreplikator einzurichten, hier ein kleines Review dazu. Das Teil ist sicherlich interessant für den ein oder anderen User, der Edge – oder anderer Thinkpads ohne eigene Dockinstation.
Gekauft wurde er übrigens bei NBWN, angegeben als Gebrauchtware, praktisch aber neu (ich habe die Schutzfolie erst entfernen müssen).
Eins noch vorweg: Die Produktfotos von NBWN sind falsch, da ist der Standfuß verkehrt herum aufgeschoben, man sieht auch schön dass er nicht richtig eingerastet ist.

Lieferumfang:

– Thinkpad USB 2.0 Portreplikator mit digitalem Video Ausgang
– Netzteil
– Treiber CD
– Installationshandbuch
– DVI-VGA Adapter
– USB Kabel

Verarbeitung:
Das Gehäuse ist ordentlich verarbeitet, der Kunststoff fühlt sich relativ hochwertig an und an sich ist das ganze Gerät stabil und wackelt auch nicht im Standfuß hin und her. Die USB Anschlüsse sind leider sehr schwergängig, kann aber auch sein dass sich das nach etwas mehr Benutzung bessert.
Das einzige was mich wirklich stört ist der Standfuß, nach zweimal montieren und demontieren ist er bereits völlig zerkratzt, das Material ist bedeutend zu weich!

Optik:
Schlicht, schwarz elegant, mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
Doch ein kleines Lob muss ich noch aussprechen: die Aktivitäts LED vorne die anzeigt dass der Portreplikator eingeschaltet ist ist schön dezent und blendet nicht. Ist das Gerät ausgeschaltet ist sie nicht sichtbar.

Treiber/Software:
Ich habe den Portreplikator unter Windows 7 Pro x64 getestet (an einem X121e). Die Treiber CD lässt man am besten gleich links liegen, nach Installation der Treiber funktioniert gar nichts. Ich habe alle Treiber über den Gerätemanager online suchen lassen und da wird die Hardware dann auch direkt erkannt und alles funktioniert wie erwartet.

Funktion:

Der Portreplikator bietet auf der Vorderseite folgende Anschlüsse:
– 2x USb 2.0
– Kopfhörer Ausgang
– Mikrofon Eingang

Auf der Rückseite:
– 2x USB 2.0
– Fast Ethernet
– DVI-I Ausgang (mit dem beiliegenden DVI-VGA Adapter auch VGA)
– USB Anschluss für ans Thinkpad
– Netzteilbuchse
– Kensington Lock

Den DVI Anschluss habe ich an meinem Asus 26″ WUXGA Monitor getestet, die Bildqualität ist super. Für Office ist der Grafikchip im Portreplikator sehr gut zu gebrauchen. Ich habe Daten auf eine
angeschlossene Festplatte kopiert und Fenster auf dem externen Monitor hin und her geschoben, ohne Probleme. Bei Videos sieht das schon anders aus, kleine Videos laufen noch problemlos, auch auf Vollbild, DVD Videos oder gar Full HD kann man aber vergessen. Das schafft der Grafikchip einfach nicht. So ca. alle 3-5 Sekunden gibts ein neues Frame aus dem Video, das somit eher eine Diashow ist.
Die Qualität des Audiochips ist gut, ich habe die Anschlüsse mit meinem Sharkoon Headset getestet und der Klang ist ziemlich neutral, weder Höhen noch Tiefen leiden merklich. Nach Installation des entsprechenden Treibers funktioniert auch der LAN Anschluss gut, man darf aber keine Wunder erwarten, es läuft halt alles über den einen USB Anschluss.
Die USB Ports haben genug Saft für externe Festplatten und die Datenrate bei nur einem angeschlossenen Medium ist sehr gut, trotz angeschlossenem Monitor merkt man keinen Unterschied zu einer direkt angeschlossenen Platte. Bei mehreren Medien bricht das natürlich ein. Externe Eingabegeräte funktionieren Problemlos, weder bei einer Tastatur, noch bei einer Maus konnte ich Probleme feststellen.

Fazit:
Ich kann den Portreplikator empfehlen wenn man ein Thinkpad hat welches keinen Dockinganschluss hat. An die Qualitäten einer richtigen Dockingstation kommt er natürlich nicht heran. Eventuell ist da der neue USB 3.0 Portreplikator besser, das kann ich aber nicht beurteilen. Am X121e hätte er nichts gebracht, das hat ja nunmal nur USB 2.0.
Ich hoffe dass möglichst bald Thunderbolt Anschlüsse und Dockingstations sich etablieren, das sollte so ziemlich alle Probleme die bei den USB Dockingstations noch vorhanden sind lösen.

Raidsonic ICY BOX IB-273StU3 (mit Samsung 830 128Gb)  

Das Gehäuse der ICY BOX ist ordentlich verarbeitet, es wirkt auf den ersten Eindruck leicht klapprig, aber wenn man alle Schrauben ordentlich und fest angezogen hat fühlt es sich an wie aus einem Guss. Mit der SSD drin außerdem angenehm leicht. Lediglich dass nicht so hochwertige Micro USB 3.0 Kabel könnte man bemängeln, aber es funktioniert und darauf kommt es ja an.

Optik:
An und für sich nicht schlecht, leider wurde hier teilweise auch wieder auf hochglänzende Oberflächen gesetzt, was mir wegen der Anfälligkeit für Kratzer und Fingerabdrücke absolut nicht zusagt.
Der LED Ring an der Oberseite des Gehäuses ist ein wenig Gewöhnungsbedürftig, leuchtet er doch sehr hell. Ein Teil von ihm beginnt zu blinken wenn Zugriffe auf die Festplatte erfolgen, was am Tag vielleicht ganz nett ausschaut kann in der Nacht sehr stark blenden und nerven wenn man versucht neben einem solchen Gerät zu arbeiten oder einzuschlafen.
Was den Gesamteindruck leider ein wenig trübt sind die recht billig aussehenden Schrauben mit denen man das Gehäuse nach dem Zusammenbau verschließt, eine Torx oder Inbus Schraube hätte hier deutlich besser ausgesehen und würde auch kein Problem für den Enduser darstellen, legt Raidsonic für die Montage doch sowieso einen winzigen Schraubendreher bei.

Stromversorgung:
Mit der Samsung 830 (128Gb) gibt es keine Probleme mit der Stromversorgung, der eine USB Port reicht vollkommen aus, auch an der AKE keinerlei Probleme. Mit einer 7200rpm HDD älteren Baujahres konnte ich zwar die AKE in die Knie zwingen, das aber auch nur weil noch eine zweite HDD daran hing.
Im Normalbetrieb sollten also keine Probleme zu erwarten sein.

Performance:
Vor dem Hintergrund dass bei meiner Konfiguration die Elektronik im Gehäuse der limitierende Faktor ist und nicht die SSD ist es erstaunlich was der SATA/USB Brückenchip alles leistet. An der AKE ist er mit ca. 160MB/s beim Lesen und nicht ganz 165MB/s beim schreiben noch immer nicht voll ausgereizt. Mein Desktop schafft es noch höhere Übertragungsraten herauszuholen.
Über 220MB/s lesen und fast 150MB/s schreiben, sehr ansehnliche Werte für eine externe Festplatte !
An USB 2.0 schafft die ICY BOX 32MB/s lesen und 25MB/s beim schreiben wie die meisten USB 3.0 Geräte.



Emissionen:
Mit der lauten, warmen stromhungrigen 7200rpm HDD hinterlässt das Gehäuse keinen so tollen Eindruck mehr. Die Isolation von Vibrationen und Lärm ist schlichtweg nicht vorhanden, kein Wunder, die HDD wird ja auch direkt auf den inneren Kunststoffträger geschraubt und das Gehäuse hat keine Gummifüße. Die große Oberfläche des Gehäuses sorgt für eine relativ gute Abführung der Wärme, die Platte wird nur handwarm. Die genaue Temperatur der HDD kann ich leider nicht auslesen, das unterstützt der Chip im Gehäuse leider nicht.

ADATA Superior Series S102 Pro 32Gb  

ADATA Superior Series S102 Pro 32GB USB 3.0, günstig, schnell und stabil, was will man mehr!

Verarbeitung/Optik:
Top, wirklich ein sehr schöner Stick, ein absoluter Handschmeichler, keine scharfen Kanten, schönes raues Aluminium einfach Klasse! Die Kappe kann man hinten auf den Stick aufstecken damit sie nicht verloren geht wenn man ihn einsteckt. Allerdings geht das nur so lange man keine Schlaufe durch die Öse an diesem Ende führt.


Performance
Sehr zufriedenstellen, mit ca. 100MB/s lesen und ca. 50MB/s schreiben echt super schnell an USB 3.0.
Auch an USB 2.0 mit ca. 32MB/s lesen und ca. 25MB/s schreiben ganz vorne mit dabei (mehr geht praktisch nicht).


Emissionen:
Was mir aufgefallen ist beim schreiben und lesen von großen Datenmengen ist dass der Stick ziemlich warm wird. Und zwar deutlich mehr als handwarm, das sollte denke ich aber kein Problem darstellen, er hat ja ein Alugehäuse mit einer relativ großen Oberfläche um die Wärme abzuführen.

AKE USB 3.0 Expresscard

Glücklich wer ein Notebook mit Expresscard Schacht sein eigen nennt!
Hier kommt dann die AKE USB 3.0 Expresscard ins Spiel. Für knapp 10€ gibts 2 USB 3.0 Ports die sich wunderbar ins Gehäuse integrieren und nicht überstehen, was will man mehr!

Verarbeitung:
Gehäuse okay, leicht klapprig, insgesamt aber stabil. Beim einschieben in den Expresscard Slot muss man schon kräftig drücken damit sie rein geht, dann sitzt sie aber absolut stabil drin und bewegt sich nicht. Die USB Buchsen sind schon sehr eng, wenn die Karte nicht stramm im Slot sitzt zieht man sie mit einem USB Stick wieder raus (voll eingerastet ist das aber zumindest in meinen Thinkpads kein Problem).

Optik:
Das Ende das man im eingebauten Zustand später sieht ist leider nicht grade die schönste Ecke der Karte, man sieht ihr deutlich an dass sie billig war, das finde ich sehr schade, weil die Verarbeitung wirklich nicht schlecht ist.



Treiber/Software:
Unter Windows 7 kein Thema, Plug and Play, den Treiber findet Windows von selbst. Unter Windows 8 muss man schon den Treiber von der CD nehmen, dann klappt das aber auch ohne Probleme. Nach dem ersten einsetzen hatte ich unter Windows 8 allerdings ein extrem träges System. Nach Installation der Treiber und dem erforderlichen Neustart funktioniert die Karte Problemlos. Man sollte die Karte nur nicht im laufenden Betrieb einstecken, dies führt zu einem sehr trägen System das permanent für mehrere Sekunden hängt. Auch nach dem Aufwachen aus dem Standby tritt diese Phänomen auf. Man muss erst den Rechner neustarten damit es weg geht. Sehr schade, unter Windows 7 habe ich mit der Karte keinerlei Probleme.

Stromversorgung:
Die Karte schafft es erstaunlicherweise zwei 2,5“ HDDs mit Strom zu versorgen, das hätte ich so nicht erwartet! Und das ohne das zusätzliche Stromkabel was bei liegt (damit kann man von einer anderen USB Buchse zusätzlich Strom abzweigen um die Karte damit zu versorgen).
Lediglich die ICY BOX (mit einer alten lauten und stromhungrigen HDD bestückt) schafft es die Karte in die Knie zu zwingen.

Performance:
Man merkt zwar schon einen Unterschied zwischen der AKE im X220i und dem Onboard USB 3.0 Chip meines Desktops (Renesas Electronics auf einem Intel DH67CL) aber so groß ist der nicht. Von daher kann man sich wohl nicht beschweren, vor allem bei dem Preis.


Da die Kombination der ICY BOX mit der Samsung 830 im Benchmark die besten Werte erzielt hat nutze ich diese auch zum Vergleich mit der USB 3.0 Schnittstelle auf meinem Desktop Mainboard. Die langsameren Geräte werden nicht durch die AKE limitiert, der USB 3.0 Stick von ADATA erreicht an meinem Desktop praktisch identische Werte wie an der AKE.

Testplattform:
Thinkpad X220i

Advanced Minidock

Die Thinkpad Advanced Minidock ist wohl die am weitesten verbreitete Dockingstation für Thinkpads überhaut. Das liegt einerseits an den sehr praktischen, breit gestreuten Anschlüssen, andererseits auch an der Kompatibilität über mehrere Generationen hinweg.
Um mal nur einige kompatible Modelle aufzuzählen:
T60/p 14″ 4:3
T60/p 15″ 4:3
T60/p 15″ 16:10
R60 14″ 4:3
R60 15″ 4:3
R60 15″ 16:10
T61/p 14″ 4:3
T61/p 14″ 16:10
T61/p 15″ 16:10
R61 14″ 16:10
R61 15″ 4:3
R61 15″ 16:10
T400
R400
T500
R500
W500

Varianten:
Es gibt zwei Varianten der Advanced Minidock: Eine mit klassischem bunten IBM Logo und eine mit dem neuen Thinkpad Logo.

Anschlüsse:
– 4x USB 2.0
– PS2 (Maus/Tastatur)
– RJ11 (Modem)
– RJ45 (LAN)
– VGA
– DVI
– Mikrofon Eingang (3,5mm Klinke)
– Kopfhörerausgang (3,5mm Klinke)
– Comport
– Parallelport
– Spdif (1x Chinch) (linke Seite)
– Netzteilanschluss

Von oben wird dabei das Thinkpad einfach auf die Dock aufgesetzt bis es einrastet:

Hier mit einem T400:

Dabei wird der Netzteilanschluss am Thinkpad selbst blockiert, so dass man nicht gleichzeitig ein Netzteil an Thinkpad und Dock anschließen kann. Ein großer Akku hat Platz um nach hinten überzustehen.

T61 14 4:3 in einer Advanced Minidock mit dem klassischen IBM Logo:

Ausgeworfen wird das Thinkpad über den Entriegelungsknopf im linken Teil der Advanced Minidock. Dies kann durch abschließen blockiert werden.

BenQ GW2765HT

Nachdem ich ihn jetzt nach sehr langer Suche endlich einen neuen Monitor gegönnt habe ein kleines Feedback von mir zum BenQ GW2765HT auf den meine Wahl (nicht zuletzt wegen eines sehr günstigen Amazon Warehouse Angebots) fiel:

Daten:
– 27″ 16:9 Format
– LED Hintergrundbeleuchtung
– 2560x1440px
– IPS Technologie
– 350cd/m²
– Blickwinkel von 178°
– Raktionszeit 12ms
– 100% sRGB Abdeckung
– 1W Stereo Lautsprecher

Verpackung:
Die Verpackung ist durchaus ordentlich, mit passenden Styropor Halbschalen in einem stabilen Karton, welcher an beiden Enden Griffmulden hat.
Der Monitor selbst ist nochmal in eine Art Schaumstoff Folie gehüllt damit nichts verkratzt.
Das ganze Zubehör findet in der oberen der beiden Styropor Halbschalen Platz, ebenso der Standfuß.

Montage:
Der Monitor kommt mit bereits montiertem Ständer, im Pivot Modus aus der Verpackung. Man muss lediglich noch den Fuß montieren, was mit einer fest angebrachten, per Hand anziehbaren Schraube auch kein Problem darstellt und in wenigen Sekunden erledigt ist.

Anschließen:
Das Anschließen gestaltet sich erfreulich einfach, stehen doch eine ganze Menge an verschiedenen Anschlüssen zur Verfügung (VGA, DVI, DP1.2, HDMI 1.4 und jeweils ein Audio Eingang und eine Kopfhörer Buchse). Kabel sind genug dabei, jeweils ein DP, HDMI, VGA und Kaltgeräte Stromkabel.
Ich betreibe den Monitor am Displayport Anschluss meiner Minidock Plus Series 3.

Bild:
Wow, einfach Wow, sehr stabile Blickwinkel (bei der Größe nicht unwichtig!), ich bin begeistert von der Helligkeitsverteilung, es sind keine Lichthöfe oder Ränder erkennbar, sehr schön homogen.
Die Helligkeit ist auch absolut ausreichend, die matte Beschichtung ist so fein dass sie keinen merklichen Grieseleffekt erzeugt, aber doch wirksam entspiegelt.
Die Farben sind knackig und frisch, ohne übertrieben zu wirken, das auf der CD mitgelieferte Farbprofil wirkt sehr natürlich.

Die Auflösung auf 27″ ist wirklich top, damit lässt sich sehr gut arbeiten und es ist noch nicht zu klein.

Fazit:
Ich bin bisher rundum zufrieden, mein Gerät hatte zwar leider (anders als Beschrieben auf Amazon) eine kleine Macke an einer Ecke, außerdem wurde die Halterung auf der Rückseite schon mal abgeschraubt, aber ansonsten einwandfrei.

Für den Preis von 264€ absolut eine Empfehlung wert!